Der Diakonie-Ausschuss der Evangelischen Kirchengemeinde Brühl wird von diakonie
Pfarrer Stefan Jansen-Haß geleitet.
Telefon 02232 153920;
Mail jansen-hass@kirche-bruehl.de

Neben dem Gottesdienst (griechisch „leiturgia“) und dem Bekenntnis (griechisch „martyria“) ist der Dienst am Menschen (griechisch „diakonia“) von alters her das dritte Wesensmerkmal der Kirche Jesu Christi. Die Diakonie hat ihre Grundlage im Neuen Testament im Handeln Jesu an den Menschen, in seinem Auftrag an Jüngerinnen und Jünger und im dort beschriebenen Leben der Urgemeinde in Jerusalem und Klein-Asien.

Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter (Lukas 10, 30-37) endet mit der Aufforderung: „Gehe hin und tue desgleichen“. Verhalte dich so, wie sich der Samariter dem gegenüber verhalten hat, der seine Hilfe brauchte. Jesu Rede vom Weltgericht (Matthäus 25, 31-46) zählt die Werke der Barmherzigkeit auf: Essen und Trinken verteilen, Besuche bei Kranken und Gefangenen, Kleidung für die Armen. „Was ihr getan habt einem unter diesen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ Schon die Jerusalemer Urgemeinde kennt die Diakonie als Dienst einer christlichen Gemeinde (Apostelgeschichte 2, 41-47). Die Gemeinde beruft nämlich „Diakone“, die die Armenpflege für die Gemeinde übernehmen (Apostelgeschichte 6, 1-7). Der Apostel Paulus bezeichnet das Abnehmen von Lasten als die Erfüllung des Willens Jesu: „Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. (Galaterbrief 6,2)

Das Zeichen diakonischer Arbeit in Deutschland ist heute das so genannte „Kronenkreuz“, 1925 von Professor Richard Boeland von der Kunstschule Berlin für den Vorläufer des Diakonischen Werkes, die „Innere Mission“, entworfen. Es verbindet das Kreuz als Zeichen von Not und Tod mit der Krone, die für Hoffnung und Auferstehung steht.

Die Diakonie in Brühl steht auf zwei Säulen: Die Diakonie der Kirchengemeinde Brühl und die Diakonie durch die Fachleute des Diakonischen Werkes Köln und Region. Deren Angebote finden Sie hier.