Alle sechs Kirchen der Gemeinde verfügen über ein angemessenes Instrument. Jede Orgel hat ihr unverwechselbares Äußeres (Prospekt) und ihre eigene Klanggestalt (Disposition), die aus verschiedenen Einzelstimmen, den Registern, gebildet wird.

Die Orgel der Andreaskirche in Brühl-Vochem wurde erbaut durch die Fa. Oberlinger, Windesheim. Am 11. November 1966 erfolgte die Orgelabnahme, jedoch in der damaligen Predigtstätte (Schulpavillon) zu Köln-Meschenich. Mitte 1970 wurde das Instrument nach Brühl-Vochem verbracht und verblieb seit Einweihung des Gemeindehauses in Brühl-Vochem am 21. März 1971 dort bis heute.
Disposition:
Manual: Gedackt 8′ · Rohrflöte 4′ · Principal 2′ · Sesquialter 2f (ab c‘) · Cymbel 2f
Pedal: Sordun 16′

Die 1981 eingeweihte Thomaskirche in Köln-Meschenich erhielt ein Orgelpositiv der Fa. Ott von 1967, das von der Kirchengemeinde Wesseling gebraucht übernommen worden war. Die einmanualige Orgel mit angehängtem Pedal hat eine geteilte Lade.
Disposition:
Holzgedackt 8′ · Rohrflöte 4′ · Prinzipal 2′ · Quinte 1⅓‘ · Oktave 1′

Die Jakobuskirche in Brühl-Badorf verfügt über eine Truhenorgel der Fa. Weimbs von 1995 mit vier Registern.
Disposition:
Gedeckt 8′ · Flöte 4′ · Oktave 2′ · Quinte 1⅓‘

Die Martin-Luther-Kirche in Bornheim-Walberberg sollte ursprünglich mit einer Orgel der Fa. Ott, Göttingen ausgestattet werden. Wegen der zwischenzeitlich aufgetretenen wirtschaftlichen Schwierigkeiten war die Firma außerstande, das Instrument zu vollenden. Dies übernahm die Fa. Weimbs, Hellenthal, sodass die Orgel schließlich im Mai 1992 abgenommen werden konnte.
Disposition:
Hauptwerk:
Praestant 8′ · Spitzgambe 8′ · Oktave 4′ · Flöte 2′ · Nasat 2⅔‘ · Terz 13/5‚ · Mixtur 2-3f 1‘
Brustwerk:
Gedackt 8′ · Holzflöte 4′ · Prinzipal 2′ · Krummhorn 8′
Pedal: Subbass 16′ · Rohrgedackt 8′
Spielhilfen: Koppeln II/I, I/P, II/P · Tremulant

Die neue Orgel der Johanneskirche im Brühl am Rodderweg wurde durch die Fa. Weimbs, Hellenthal erbaut und zum 1. Advent am 30. November 2008 eingeweiht. Es handelt sich um ein Instrument mit mechanischer Spiel- und Registertraktur. Die Manualregister sind auf Wechselschleifen gebaut, können also auf jedem der beiden Manuale gespielt werden.

Disposition:
Manuale I bzw. II: Principal 8′ · Hohlflöte 8′ · Salicional 8′ · Unda Maris 8′ · Octave 4′ · Flöte 4′ · Nazard 2⅔‘ · Doublette 2′ · Terz 13/5‚ · Mixtur 3f 1⅓‘ · Trompete 8′
Pedal: Subbass 16′ · Gedackt 8′ · Choralflöte 4′
Spielhilfen: Koppeln II/I, I/P, II/P · Tremulant · Zimbelstern

Die Christuskirche am Mayersweg hat eine Orgel der Fa. Weimbs, Hellenthal, die am 8. Februar 1987 geweiht wurde. Die Spiel- und Registertraktur ist mechanisch. Das I. Manual ist als Koppelmanual angelegt.
Disposition:
Hauptwerk (II. Manual): Bourdon 16′ · Principal 8′ · Hohlflöte 8′ · Oktave 4′ · Gedeckt 4′ · Quinte 2⅔‘ · Superoktave 2′ · Mixtur 4f 1⅓‘ · Cornett 3f 2⅔‘ · Trompete 8′
Schwellwerk (III. Manual): Gedecktflöte 8′ · Salicional 8′ · Vox coelestis 8′ · Prinzipal 4′ · Rohrflöte 4′ · Sesquialter 2f 2⅔‘ · Oktavin 2′ · Quinte 1⅓‘ · Scharff 4f 1′ · Hautbois 8′
Pedal: Subbass 16′ · Principal 8′ · Gedecktbass 8′ · Choralbass 4′ · Bombarde 16′ · Posaune 8′
Spielhilfen: Koppeln III/P, II/P · Tremulanten HW, SW